Schafschur 2004


Damit sich unsere Schafe auch im Sommer wohl fühlen, ist es notwendig vor Beginn der heißen Periode die Tiere von ihrer Wolle zu befreien. Der beste Zeitpunkt ist dafür nach den sogenannten Eisheiligen, also ab Mitte Mai. In diesem Jahr nun wollten wir die Schur selbst durchführen.

Da am Schurtag weder Tierarzt noch Humanmediziner anwesend sein würden, wurde schon im letzten Jahr beschlossen einen entsprechenden Lehrgang zu belegen um größere Wunden bei Mensch und Tier zu vermeiden.

Gesagt, getan. Am 15. Mai 2004 war es so weit - erwartungsvoll trafen sich 10 Männer und zwei Frauen in der Neumühle in Münchweiler/Alzenz um sich in der Kunst des "Schafe scheren" zu üben.

Nachdem uns unser Profischerer Karli die Bank- und Bodenschur gezeigt und erklärt hatte hieß es selbst Hand anlegen. Wir arbeiteten in zweier Teams, wobei jeder einmal als Aufsetzer und einmal als Scherer fungierte.

In diesen zwei Tage der Schur war ich mehr als einmal froh, dass wir Pommernschafe haben - geschoren wurden nämlich die Merions der Neumühle und die bringen immerhin locker 80 bis 90 kg (Böcke natürlich wesentlich mehr) auf die Waage. Aber irgendwann kam auch einmal der Sonntag Abend und das letzte Merino war geschoren. Aber da war ja dann auch noch der Montag - und da waren dann unsere Pommern dran.


Die Telefonnummer von Karli habe ich mir trotzdem geben lassen - für alle Fälle.






Die Merinos warten auf die Schur
Karli zeigt die Bauchschur
Die Merinos nach der Schur
Geschafft
Bella war als erste dran
Nach dem Stress wird gegrast
Geschafft
Na, kennt ihr mich noch?
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